Das TripsByTips Team kürt die Top-Ten Skigebiete der Alpen

30. November 2009 von Gereon

Das Jahr neigt sich spürbar seinem Ende, winterliche Vorfreude macht sich breit und wie kann man den Jahreswechsel besser begehen als in der weißen Pracht der Alpen. Grund genug für das TripsByTips-Team, eine interne Umfrage nach den beliebtesten Skigebieten zu machen.

Dabei stellte sich heraus, dass die Gründe, die für ein Skigebiet sprechen so vielfältig sind, wie die Menschen die es hinzieht. Der eine sucht in Verbier die unendliche Vielfalt an Abfahrten, der andere braucht das Adrenalin in den besten Funparks von Davos, dem dritten geht nichts über ein gepflegtes Aprés Ski in Saalbach-Hinterglemm und einem vierten sind die endlosen Freeride-Runs in Zermatt der Himmel auf Erden.

Wir präsentieren hier eine kleine Auswahl unserer favorisierten Skigebiete und wünschen: Ski Heil!

1. Ischgl
2. Zillertal
3. Lech am Arlberg
4. Kitzbühel
5. Sölden
6. Montafon / Silvretta-Nova
7. Davos
8. Zell am See – Kaprun
9. Verbier
10. Saalbach-Hinterglemm

Neu an Bord: Viva und Thomas

20. November 2009 von Inga

Seit zwei Wochen unterstützt Viva das Content Team in einem halbjährigen Praktikum. Die 21jährige Abiturientin aus Braunschweig möchte bei TripsByTips Erfahrungen sammeln, um im Anschluss an der Berliner Journalistenschule genommen zu werden. Kontaktfreudig und lebhaft ist Viva, deshalb fiel ihr die Entscheidung, nach Berlin zu gehen, auch leicht. Zum einen hat sie schon einige Jahre in der Hauptstadt gelebt, und zum anderen kann sie bei ihrem Freund nach einem abwechlungsreichen Arbeitstag entspannen. Noch ist Viva auf Wohnungssuche, aber die Chancen stehen gut, dass sie bald ihr eigenes zu Hause hier in Berlin findet.

Thomas stammt ursprünglich aus der bayerischen Landeshauptstadt München. Dort geboren und aufgewachsen hat er sich nach seinem Abitur dafür entschieden, in Würzburg Philosophie und Politikwissenschaften zu studieren. Thomas steht kurz vor seinem Abschluss im Studium und möchte im Praktikum bei TripsByTips berufliche Erfahrungen sammeln. Berlin als Stadt hat er gewählt, weil er schon immer einmal die Hauptstadt live erleben wollte. Wie der Zufall so spielt, hat seine Freundin zufällig ebenfalls in Berlin einen Praktikumsplatz gefunden, so daß er sich jetzt hier mit ihr für ein halbes Jahr entspannt niederlassen kann.

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Bitte Aufwachen: Social Media im Tourismus

20. November 2009 von Uwe

Über die Sinnhaftigkeit von Social Media im Tourismus wird kontrovers diskutiert. Am Mittwochabend habe ich auf einer Veranstaltung des Travel Industry Clubs zum Thema “Medienlandschaft und Kommunikationswege sind im Umbruch” Zitate eines Panelteilnehmers gehört wie “Facebook ist völlig überbewertet - oder erinnert sich heute noch jemand an Second Life?” (sinngemäß). Ich bin immer wieder überrascht, dass über das “Macht Social Media Sinn?” oder “Ist Social Media nur ein temporäres Phänomen?” überhaupt noch diskutiert wird. 100 Millionen Log Ins pro Tag bei Facebook sind Fakt, die Konsumenten entscheiden über ihre Mediennutzung, darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Und genau diese Nutzung von Medien hat sich in den letzten fünf Jahren nachhaltig verändert, dieser Prozess wird sich in den kommenden fünf Jahren mit unveränderter Geschwindigkeit (oder sogar noch schneller) fortsetzen.

Umso wichtiger finde ich es, nicht über das “Ob” zu diskutieren, sondern über die Auswirkungen auf die Anbieter im Tourismus, vom kleinen Hotel bis zum multinationalen Reiseveranstalter. Aus meiner Sicht waren vor 10 Jahren zwei Gründe für den Erfolg einer standardisierten touristischen Leistung (z.B. Ferienhotelerie) entscheidend: Werbe- und Vertriebsdruck. Die wirkliche Qualität der Leistung konnte der Kunde vorab kaum prüfen. Heute sieht die Welt anders aus. In der ersten Phase der Revolution (versteht mich nicht falsch, aber ich glaube wirklich daran, dass sich die Medien und damit auch die Werbetreibenden am Beginn einer gigantischen Umwälzungsphase befinden) haben Kunden Informationen im Internet bekommen, um vorab zu prüfen, wie es vor Ort wirklich aussieht. Ob das Strandhotel wirklich am Strand und nicht direkt neben dem Flughafen liegt, lässt sich über Hotelbewertungen, Google Maps, You Tube und Flickr innerhalb von drei Minuten prüfen. Die zweite Phase wurde mit Social Media eingeläutet. Negative, aber auch positive Kommentare z.B. zu einem Hotel, werden jetzt nicht nur unter Freunden beim gemeinsamen Kochabend ausgetauscht, sondern über Facebook (sehr wichtig) und Twitter (zumindest ernst zu nehmen) 100 oder 1.000 fach gestreut. Kunden werden zu “Medien” und damit im Besten Fall zu Werbeträgern, aber im Falle von Enttäuschung auch zu Kritikern (diese Rolle haben werbefinanzierte Medien nicht immer umfassend wahrgenommen).

Märkte sind Gespräche. Das war früher so und das wird auch so bleiben. Während die Gespräche allerdings früher im kleinen Kreis stattfanden, werden Gespräche heute über Social Media breit gestreut. Und sie sind extrem glaubhaft, weil der soziale Filter “Freunde” dazu kommt. Und genau damit müssen wir uns auseinandersetzen. Im ersten Schritt durch Zuhören, im zweiten Schritt durch individuelle Reaktionen und im dritten Schritt durch aktives “Mitmachen”.

Die Diskussion wird weiter gehen. Im Markt und bei entsprechenden Veranstaltungen. Wenn ich Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Clubs, am Mittwochabend nach der Diskussion richtig verstanden habe, wird dieses Thema zukünftig im Travel Industry Club ein höheres Gewicht bekommen. Das freut mich sehr, denn hier sind die Schwergewichte des Tourismus wie sonst nirgends vereint.

Am Ende möchte ich quasi als Praxisbeispiel noch eine Mail puplizieren, die ein Freund aus Kanada heute Nacht in einen kleinen Verteiler geschickt hat. Der Inhalt spricht für sich selbst:

Betreff: a great social media story

Dear all,

Heard a great story from a guy that I met at an event today – he is an investor that comes Vancouver regularly and 6 months ago he stayed at the Sutton hotel, had a bad experience and tweeted about it. The Opus hotel (a nice boutique hotel for all non-Vancouverians) reached out to him after they saw the tweet and offered him a free night at the hotel. He accepted, liked the experience and has now been a loyal customer with the Opus hotel for 6 months leaving several thousand dollars at that place. This is certainly not the usual social media story but everybody should think about.
how to use (weak) signals in the social media stream to target new customers in a scalable way – if you find a targeted, low-cost way to approach customers with an offer the moment they are most open to it, you could see some incredible conversion rates.

Food for thoughts for everybody…

Oberösterreich sucht den besten Botschafter der Region auf Facebook

18. November 2009 von Claudia

Die Fanseiten auf Facebook haben Oberösterreich Tourismus und die Österreich Werbung Deutschland zu einem spannendes Online-Casting inspieriert:  Sie suchen auf Facebook den Oberösterreich Botschafter!

Der oder die Botschafter/in wird von Dezember 2009 bis Juli 2010 das Urlaubsland Oberösterreich repräsentieren. Er bildet das Gesicht und die Stimme in sozialen Netzwerken, wie Facebook und vertritt Oberösterreich bei Top-Events. Mag. Karl Pramendorfer Vorstand des Oberösterreich Tourismus beschreibt die Person, wie folgt: „Wir suchen einen Fan des Reiselandes Oberösterreich, der uns im Internet, vor allem im Web 2.0 und bei Veranstaltungen vertritt – ehrlich, authentisch und begeistert von seinem Bundesland“.

Die Auswahl findet auf der Seite „Oberösterreich Botschaft“ auf Facebook per Userabstimmung statt. Hier können sich alle Teilnehmer bis 25.11.09 bewerben und von den Fans bewertet werden. Unter den besten fünf Bewerbern wählt die Jury den Oberösterreich Botschafter aus.

Gesucht werden Oberösterreicher/innen, die das Ferienland Oberösterreich kennen und schätzen. Der Botschafter erhält die „OÖ. Tourismus V.I.P.-Card“ und damit freien Zugang zu den Top-Freizeitmöglichkeiten in Oberösterreich, ein professionelles Fotoshooting, einen Videodreh, Laptop und Handy für die Zeit der Tätigkeit und die Chance tolle Kontakte im In- und Ausland zu knüpfen.

Das ist die einmalige Chance berühmt zu werden – als Voraussetzung reicht allein die Begeisterung für die Heimat!

Durch sein Auftreten in sozialen Netzwerken soll der Botschafter große Aufmerksamkeit und Reichweite im Internet erzeugen und aktiv mit interessierten Usern kommunizieren. Oberösterreich Tourismus erhofft sich davon authentische Gespräche über das Reiseland im Netz. Er wird zusätzlich durch Pressetermine und Promotionauftritte z.B. auf der Internationalen Tourismus Börse in Berlin, weitere Aufmerksamkeit erzeugen.

Mehr Infos gibt’s auf den Seiten der Oberösterreich Werbung und unter „Oberösterreich Botschaft“ auf Facebook . Wer mitmachen möchte, aber noch einige Urlaubstipps für Oberösterreich benötigt: Hier gibt es die besten Reisetipps für Oberösterreich

Neu dabei: Julia

4. September 2009 von Inga

Julia, 21 Jahre alt, absolviert für ein knappes halbes Jahr ein Praktikum bei TripsByTips und wird das Team tatkräftig im Content Bereich unterstützen. Für ihr Studium der Informationswissenschaften an der FH Potsdam zog die gebürtige Güstrowerin aus dem beschaulichen Mecklenburg-Vorpommern in die brandenburgische Landeshauptstadt. Hier gefällt es Julia in ihrer Zweier-WG so gut, dass sie am liebsten gar nicht mehr weg möchte. Wenn Julia gerade nicht arbeitet oder in der Uni ist, macht sie es sich gerne mit einem Horror-Roman von Stephen King gemütlich oder geht an einen See zum Wakeboarden. Einmal im Jahr zieht es Julia auch in die Berge zum Skifahren – und zwar am liebsten nach Norwegen, denn hier kann sie sich sogar in der Landessprache verständigen.

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TripsByTips Widget: Schon über 400 Internetseiten integrieren Inhalte von TripsByTips

28. August 2009 von Claudia

Wir haben viel überlegt und ausprobiert, wir haben unsere ersten Widgets überarbeitet und gestestet. Was dabei heraus gekommen ist, lässt sich sehen: Unser neues Content-Widget sieht nicht nur schick aus, sondern hilft Destinationen und Hoteliers die eigenen Internetseiten mit relevantem Content zu ergänzen.

Ein Widget kann man sich als kleine Internetanwendung vorstellen, die ohne technische Eigenleistung durch „Copy and Paste“ des Programmcodes in jede beliebige Internetseite eingebunden werden kann. Das Widget von TripsByTips kann POIs (Points of Interests), passende Empfehlungen der User sowie eine Google Map auf externen Internetseiten zum Beispiel von touristischen Regionen, Hotels oder Reisebloggern darstellen. Dabei geht die Integration nicht nur schnell und unkompliziert, sondern das Ergebnis sieht auch gut aus, weil Größe, Schrifttypen und Farben der Widgets von TripsByTips dem Aussehen der eigenen Internetseite vollständig angepasst werden können.

Sowohl die Stammdaten als auch die Empfehlungen der Urlauber können integriert werden. Gleichzeitig hilft die Lösung auch bei der Generierung von neuen Inhalten. Denn die Internetnutzer haben die Möglichkeit ihre eigenen Empfehlungen für die Region oder das Hotel innerhalb des Widgets abgeben, ohne die Internetseite zu verlassen. Eine einfache und sichere Möglichkeit, wertvollen User Generated Content zu produzieren und mit Empfehlungen des eigenen Produkts zu werben.

Sein Widget kann man sich kostenlos unter http://www.tripsbytips.de/widgets erstellen. Mittlerweile haben über 400 Destinationen, Hotels und Blogs die Widgets von TripsByTips in ihre Internetseite eingebunden. Schöne Beispiele sind z.B. die Seiten der Ruhr Tourismus GmbH, wo das Widget die fünf Städteportale der  Metropole Ruhr ergänzt,(u.a.: http://www.ruhr-tourismus.de/essen), Ostfriesland Tourismus GmbH (http://www.ostfriesland.de/gaesteempfehlungen/reisetipps.html), die Travelcharme Hotels (http://www.travelcharme.com/regionen/usedom.html) oder die Falkensteiner Hotels (http://www.falkensteiner.com/de/hotel/palace-wien/entdecken.htm).

Das Contentwidget

Widgetbeispiel Ruhr Tourismus GmbH

Travelcharme beispiel

Stoppt den Internet Explorer 6: „IE 6 no more“

20. August 2009 von Gereon

Kürzlich hat Microsoft die Verlängerung des Supports für den Browser “Internet Explorer 6″ (IE 6) mit Updates bis ins Jahr 2014 bekannt gegeben. Facebook, Google und YouTube haben bereits angekündigt, den Browser nicht weiter zu unterstützen. Massive Sicherheitslücken und fehlende Kompatibilität mit den W3C Standards machen den IE 6 zum Ärgernis für Nutzer, Webdesigner und Entwickler.

Damit soll nun Schluss sein, immer mehr Seiten stellen den Support des veralteten Browsers ein. Auch wir haben uns der Initiative “IE6 - no more” angeschlossen und werden den Support des Browsers sukzessive beenden. 14% der User auf TripsByTips, die noch den veralteten Browser benutzen, empfehlen wir ab sofort ein Update ihres Browsers. Wer die Aktion auf seiner eigenen Website unterstützen möchte, hier die passenden Code Samples.

IE6-Update

Zwei neue Gesichter im Content Team: Katja und Christoph

14. August 2009 von Inga

Katja, 28 Jahre alt, ist bereits Bachelor-Absolventin der Kulturwissenschaften. Nachdem Katja im Oktober 2007 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen hatte, ging es erstmal für ein soziales Jahr nach Frankreich. Aber schon vorher hat die gebürtige Randberlinerin aus Strausberg im Reisen ihre Leidenschaft gefunden. Zahlreiche Austauschprogramme und Familienurlaube führten sie unter anderem nach Portugal, Italien, Israel und Skandinavien. Besonders beeindruckt hat sie die griechische Insel Santorin. So oft wie möglich zieht es Katja raus in die Natur. Wenn sich das Wetter hierfür nicht von seiner besten Seite zeigt, macht sie es sich in ihrer Wohnung im Prenzlauer Berg gemütlich und lässt ihrer lyrisch-kreativen Seite beim Gedichte schreiben freien Lauf.

Christoph, auch 28 Jahre, stammt wie Linell aus Braunschweig, wo er Anglistik und Politikwissenschaften studiert hat. Schon als Jugendlicher war Christoph ein Reisefreak: Per Interrail-Ticket durchstreifte er mit einem Freund fast ganz Europa. Während seines Studiums führte ihn ein Auslandsjahr in den amerikanischen Bundesstaat Tennessee. Nach seiner Magisterarbeit standen Trips zu Freunden nach Südamerika, Afrika und in die USA an. Nun ist Christoph seiner Freundin nach Berlin gefolgt. Er schätzt vor allem die multi-kulturelle Atmosphäre, die Cafés, Bars und lebensfrohe Art der Menschen seines Kreuzberger Kiezes. In seiner Freizeit spielt Christoph mit Vorliebe Tennis und Fußball oder vertieft sich in englische Bücher.

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Relaunch TripsByTips: mehr Inhalte, höhere Aktualität und neues Design

28. Juli 2009 von Uwe

Vielleicht hat es der Eine oder Andere von Euch schon bemerkt: wir haben unsere Internetseite gründlich überarbeitet. In den letzten Monaten wart Ihr ziemlich fleissig, es sind jede Menge neuer Empfehlungen dazugekommen, allein im Juni konnten wir über 3.000 neue Tipps von Euch zählen. Die alten Seitenlayouts waren nicht darauf ausgelegt, eine entsprechend hohe Aktualität Eurer Tipps sauber abzubilden, deswegen haben wir nach einer neuen Usabilitylösung gesucht.

Und zwar in Form des Livefeed: Pro Reiseziel zeigt der Livefeed alle aktuellen Inhalte wie neue Tipps, Bilder oder Kommentare, hier mal am Beispiel von New York gezeigt. Flankiert werden die Livefeeds durch Basisinformationen über die Reiseziele, Eure besten Tipps, sehenswerte Städte und Regionen in der Nähe sowie eine neue Darstellung von Sehenswürdigkeiten, Shoppingtipps oder Restaurants in einer Google Map.

Lasst uns wissen, wie Ihr das neue Design findet, jede Rückmeldung hilft uns weiter. Vielen Dank!

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Ideacamp 2009: Neun Thesen zur Zukunft des eTourismus

22. Juli 2009 von Uwe

Vom 13. bis 16. Mai fand auf Teneriffa das von Thomas Cook und Tourismuszukunft initiierte Ideacamp statt. 16 Experten (Daniel Amersdorffer, Florian Bauhuber, Thomas Fleck, Michael Grillhösl, Christian Kolb, Jochen Krisch, Reinhard Lanner, Jens Oellrich, Oliver Puhe, Dr. Oliver Rengelshausen, Jörg Schlottke, Daniel R. Schmeisser, Roy Uhlmann, Matthias Weckermann, Manuel Weinhold und ich) haben versucht, die Zukunft des eTourismus in neun Thesen zu formulieren. Die Ausarbeitung im Nachgang war zeitintensiver als erwartet, um so mehr freue ich mich, dass das Thesenpapier nun fertig und online ist.

Ich habe zu jeder der neun Thesen einen Ausschnitt aus der Erklärung herauskopiert:

1. Touristische Intermediäre werden sich nachhaltig verändern.
Durch die wachsende Bedeutung des Social Web erhalten touristische Leistungsträger zunehmend direkten Zugang zu den Nachfragern. Konsumenten haben auf den Web2.0 Plattformen die Möglichkeit aktiv Informationen nachzufragen und ihren Informationsbedarf abzubilden. Dies bedingt eine Veränderung der Aufgaben
von Intermediären im Tourismus.

2. Kooperative Systeme und Netzwerke gewinnen an Bedeutung
Domaingrenzen werden zu Gunsten von vernetzten Information verschwimmen, das Vertrauen in Informationen damit letztlich auch gestärkt. Wird der Bogen zurück zu Social Web Komponenten geschlagen, so kann dies nur bedeuten, dass die Sozialisierung der Nutzer sich auch auf die Angebote übertragen wird. Kooperative Systeme und Netzwerke sind kollaborativ und nicht kompetitiv.

3. Von der Webseite zur Webpräsenz
Klassische Gatekeeper (z.B. GDS) und deren Geschäftsmodelle für Datendistribution werden an Bedeutung verlieren. Verantwortlich hierfür sind offene Standards, sowie die Demokratisierung der Reiseinformation.

4. Touristische Marken sind nicht mehr allein top-down steuerbar
Nutzergenerierte Inhalte und Bewertungen beeinflussen zunehmend das Vertrauen der Verbraucher in etablierte touristische Marken. Kunden konstruieren auf Basis von Kundenbewertungen und Gesprächen im Social Web Markenimage und Imaginationen von touristischen Produkten zunehmend selbst, gleichzeitig schwindet der Einfluss gezielter „top-down“ gesteuerter Markenführung.

5. Digitale (touristische) Informationen werden durch intelligente Endgeräte allgegenwärtig und intuitiv verfügbar
Touristen werden zukünftig touristische Informationen nicht nur vor und nach der Reise sondern vermehrt auch während der Reise konsumieren. Aber nicht nur die aktive Suche sondern auch das passive Finden touristischer Informationen wird sich verändern. Neue Arten des Erwerbs und der Nutzung von Informationen werden entstehen, die neue touristische Praktiken hervorbringen werden – Touristen werden in Zukunft dank mobiler digitaler Daten
anders reisen!

6. Vom GUI zum NUI – Bedürfnisorientierte User Interfaces
Konvergente Angebote erlauben in Zukunft eine geräteunabhängige Versorgung mit touristisch relevanten Informationen, die nicht aktiv gesucht, sondern bedürfnisorientiert angeboten werden. Die Orte der Information
werden zunehmend personalisiert (z.B. via Mobile-Apps). Semantische Technologie und bekannte Userprofile (z.B. über Facebook) ermöglichen eine gezielte Auswahl an Reisen und die Darstellung passgenauer Angebote, die den
Wünschen des Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechen.

7. Vom aktiven Suchen zum assoziierten Finden
Internetbrowser werden intelligent werden und das Verhalten seines Benutzers erlernen. Entsprechend dessen Präferenzen und Verhaltensweisen werden Informationen aggregiert und zusammengestellt. Nur so behält der
User einen Überblick über die eigentlich unüberschaubaren Menge an Daten. Die „Intelligenz“ des Zugangs speist sich aus zwei Quellen: technologischer Fortschritt wie zum Beispiel semantische Technologien (technologische Filter) sowie Filter und Vorauswahlen durch das Freundesnetzwerk (Soziale Filter).

8. Datenstrategien sind die Grundlage für den Online-Tourismus
Die Bereitstellung von Daten (Produkt- und Angebotsdaten) gewinnt entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette immer stärker an Bedeutung und entscheidet zukünftig über eine erfolgreiche Teilnahme am digitalen Marktgeschehen. Jeder Marktteilnehmer muss eine eigene Strategie entwickeln mit welchen Daten er in welchen Systemen bzw. bei welchen Vermittlern oder Marktplätzen er mit seinem Angebot vertreten sein möchte. Darüber hinaus müssen die Markteilnehmer in der Lage sein sich mit Blick auf die Bereitstellung der Daten flexibel
an die sich kontinuierlich verändernden Märkte anzupassen.

9. Das Social Web verändert die Tourismuswirklichkeit
Im Tourismusbereich führt das Social Web dazu, dass Konsumenten miteinander über touristische Leistungen sprechen und ihre eigenen Eindrücke zu touristischen Leistungsträgern im Internet veröffentlichen. Die nutzergenerierten Informationen zu touristischen Angeboten im Social Web machen das Angebot, d.h. die Qualität der touristischen Leistung (z.B. Hotel) transparent.

Soweit die Kurzform, hier findet ihr das komplette Ideacamp 2009 Thesenpapier als pdf zum Download.