09.00 Uhr: Frühstück. Ca. 40 Touristiker sind nach Kaprun gekommen. Großartige Location, wir sitzen in einem großen Burgsaal.

09.30 Uhr: Sessionplanung. Das von Helge vorgeschlagene “Papierwiki” finktioniert gut, ziemlich schnell sind 12 Session für den ersten Tag verplant.

10.30 Uhr: Session “Hotelbewertungen, Usability von Hotelwebsites, Marketing von Hotelwebsites”.
Hotelblogs können zwei Ziele erreichen: Kundenbindung und Kundengewinnung. Der Hotelier muss zuerst wissen, was ihn besonders macht (Neudeutsch USP). Blog eignet sich gut, um sich dann gegenüber anderen Hotel zu differenzieren. Kundenbindung funktioniert mit aktuellen und emotionalen Inhalten, bei Kundengewinnung ist SEO-konformes Wording hilfreich.
11.15 Uhr: Session “Wie suchen User im Internet nach Informationen”, Vortrag von Andreas Liebrich (Hotelguide.com und Hochschule Luzern).
- Ausländische Interessenten nutzen stärker Sucmaschinen als Inländische
- Mit Uploaduf Web 2.0 Plattformen konnte Quebec Tourism Traffic um 8% steigern (das sagen wir von TripsByTips schon lange)
- Kunde erwarten im Rahmen einr Buchung 1. E-Mail-Anfrage, Buchungsmaschine, Formular für Fragen, Telefon und Fax
- Reisen werden öfter von Frauen geplant
- Frauen sind engagierter in der Mund-zu-Munde-Propaganda
- Kunden, die im Internet bewerten, sind 30 - 40 Jahre alt, gebildet und haben ein Jahreseinkommen von ca. 65.000 EUR (damit sehr interessante Zielgruppe)
- Diskussion darüber, dass sich Destinationen auf Empfehlungsportalen präsentieren müssen, um Interessenten zu generieren
- Bewertungen müssen relevanter werden bzw. zielgruppenspezifischer gruppiert werden
- 2008 werden in Europa 54,8 Mrd. EUR Onlineumsatz gemacht (Quelle: C. H. Marcussen)
- In UK werden 44% aller Buchungen online gemacht (führend in Europa)
- Verteilung der Onlineumsätze auf Leistungen: ca. 55% Flüge, ca. 10% Züge, ca. 4% Autovermietung, ca. 17% Hotels, Rest Packages
- Bislang überwiegend einfache Produkte buchbar, zunehmend auch Dynamic Packaging
- Potentiell Gäste glauben, dass Direktbuchungen günstiger sind als Intermediäre
- Businesstourismus funktioniert online besser als Ferienhotel (einfache Anforderungen wie 1 x EZ für eine Nacht versus komplexe Anforderungen wie Babybett, Kinderbetreuung, individueller Zimmertypen)

13.00 Uhr: Mittagessen
Großartig, ich fühle mich wie auf einer 2.000 € Konferenz. Das hätte keiner erwartet.
14.00 Uhr: User Generated Content: Chance oder Risiko für touristische Leitungsträger
14.45 Uhr: Destinationsmarketing am Beispiel des Lammertal Blogs sowie “Virtuelle Welten”(TISC Media)
15.30 Uhr: Pressearbeit Online & Offline
16.00 Uhr: SEO Onsite
Wie fand ich den ersten Tag?
- Organisation: Perfekt
- Location: Sehr charmant, schöne Atmosphäre
- Teilnehmervielfalt: Überraschend viele “Dienstleister” wie Agenturen und Berater
- Sessionthemen: Eingeschränkt, mir fehlen wirklich innovative Themen wie Mobile, Bewegtbild…
- Interaktion: Zu wenig, die Hälfte der Teilnehmer hat nur konsumiert und nicht agiert. Aus meiner Sicht nicht Sinn eines Barcamps
- Kontaktgenerierung: Sehr gut, viele nette Menschen kennengelernt, einige davon werden Businesskontakte