Auf Reise

Tourismuscamp 2010 Eichstätt: Wer fährt dort hin? Das Video…

18. Januar 2010 von Uwe

Am kommenden Wochenende findet in Eichstätt das dritte Tourismuscamp statt. Für Insider längst eine Institution, lässt der Veranstaltungstitel bei den Menschen auf der Straße zumindest einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Wer dort erwartet werden würde, haben wir am Wochenende in Berlin erfragt. Das Ergebnis der Umfrage gibt es hier zu sehen ….

Bitte Aufwachen: Social Media im Tourismus

20. November 2009 von Uwe

Über die Sinnhaftigkeit von Social Media im Tourismus wird kontrovers diskutiert. Am Mittwochabend habe ich auf einer Veranstaltung des Travel Industry Clubs zum Thema “Medienlandschaft und Kommunikationswege sind im Umbruch” Zitate eines Panelteilnehmers gehört wie “Facebook ist völlig überbewertet - oder erinnert sich heute noch jemand an Second Life?” (sinngemäß). Ich bin immer wieder überrascht, dass über das “Macht Social Media Sinn?” oder “Ist Social Media nur ein temporäres Phänomen?” überhaupt noch diskutiert wird. 100 Millionen Log Ins pro Tag bei Facebook sind Fakt, die Konsumenten entscheiden über ihre Mediennutzung, darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Und genau diese Nutzung von Medien hat sich in den letzten fünf Jahren nachhaltig verändert, dieser Prozess wird sich in den kommenden fünf Jahren mit unveränderter Geschwindigkeit (oder sogar noch schneller) fortsetzen.

Umso wichtiger finde ich es, nicht über das “Ob” zu diskutieren, sondern über die Auswirkungen auf die Anbieter im Tourismus, vom kleinen Hotel bis zum multinationalen Reiseveranstalter. Aus meiner Sicht waren vor 10 Jahren zwei Gründe für den Erfolg einer standardisierten touristischen Leistung (z.B. Ferienhotelerie) entscheidend: Werbe- und Vertriebsdruck. Die wirkliche Qualität der Leistung konnte der Kunde vorab kaum prüfen. Heute sieht die Welt anders aus. In der ersten Phase der Revolution (versteht mich nicht falsch, aber ich glaube wirklich daran, dass sich die Medien und damit auch die Werbetreibenden am Beginn einer gigantischen Umwälzungsphase befinden) haben Kunden Informationen im Internet bekommen, um vorab zu prüfen, wie es vor Ort wirklich aussieht. Ob das Strandhotel wirklich am Strand und nicht direkt neben dem Flughafen liegt, lässt sich über Hotelbewertungen, Google Maps, You Tube und Flickr innerhalb von drei Minuten prüfen. Die zweite Phase wurde mit Social Media eingeläutet. Negative, aber auch positive Kommentare z.B. zu einem Hotel, werden jetzt nicht nur unter Freunden beim gemeinsamen Kochabend ausgetauscht, sondern über Facebook (sehr wichtig) und Twitter (zumindest ernst zu nehmen) 100 oder 1.000 fach gestreut. Kunden werden zu “Medien” und damit im Besten Fall zu Werbeträgern, aber im Falle von Enttäuschung auch zu Kritikern (diese Rolle haben werbefinanzierte Medien nicht immer umfassend wahrgenommen).

Märkte sind Gespräche. Das war früher so und das wird auch so bleiben. Während die Gespräche allerdings früher im kleinen Kreis stattfanden, werden Gespräche heute über Social Media breit gestreut. Und sie sind extrem glaubhaft, weil der soziale Filter “Freunde” dazu kommt. Und genau damit müssen wir uns auseinandersetzen. Im ersten Schritt durch Zuhören, im zweiten Schritt durch individuelle Reaktionen und im dritten Schritt durch aktives “Mitmachen”.

Die Diskussion wird weiter gehen. Im Markt und bei entsprechenden Veranstaltungen. Wenn ich Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Clubs, am Mittwochabend nach der Diskussion richtig verstanden habe, wird dieses Thema zukünftig im Travel Industry Club ein höheres Gewicht bekommen. Das freut mich sehr, denn hier sind die Schwergewichte des Tourismus wie sonst nirgends vereint.

Am Ende möchte ich quasi als Praxisbeispiel noch eine Mail puplizieren, die ein Freund aus Kanada heute Nacht in einen kleinen Verteiler geschickt hat. Der Inhalt spricht für sich selbst:

Betreff: a great social media story

Dear all,

Heard a great story from a guy that I met at an event today – he is an investor that comes Vancouver regularly and 6 months ago he stayed at the Sutton hotel, had a bad experience and tweeted about it. The Opus hotel (a nice boutique hotel for all non-Vancouverians) reached out to him after they saw the tweet and offered him a free night at the hotel. He accepted, liked the experience and has now been a loyal customer with the Opus hotel for 6 months leaving several thousand dollars at that place. This is certainly not the usual social media story but everybody should think about.
how to use (weak) signals in the social media stream to target new customers in a scalable way – if you find a targeted, low-cost way to approach customers with an offer the moment they are most open to it, you could see some incredible conversion rates.

Food for thoughts for everybody…

Ideacamp 2009: Neun Thesen zur Zukunft des eTourismus

22. Juli 2009 von Uwe

Vom 13. bis 16. Mai fand auf Teneriffa das von Thomas Cook und Tourismuszukunft initiierte Ideacamp statt. 16 Experten (Daniel Amersdorffer, Florian Bauhuber, Thomas Fleck, Michael Grillhösl, Christian Kolb, Jochen Krisch, Reinhard Lanner, Jens Oellrich, Oliver Puhe, Dr. Oliver Rengelshausen, Jörg Schlottke, Daniel R. Schmeisser, Roy Uhlmann, Matthias Weckermann, Manuel Weinhold und ich) haben versucht, die Zukunft des eTourismus in neun Thesen zu formulieren. Die Ausarbeitung im Nachgang war zeitintensiver als erwartet, um so mehr freue ich mich, dass das Thesenpapier nun fertig und online ist.

Ich habe zu jeder der neun Thesen einen Ausschnitt aus der Erklärung herauskopiert:

1. Touristische Intermediäre werden sich nachhaltig verändern.
Durch die wachsende Bedeutung des Social Web erhalten touristische Leistungsträger zunehmend direkten Zugang zu den Nachfragern. Konsumenten haben auf den Web2.0 Plattformen die Möglichkeit aktiv Informationen nachzufragen und ihren Informationsbedarf abzubilden. Dies bedingt eine Veränderung der Aufgaben
von Intermediären im Tourismus.

2. Kooperative Systeme und Netzwerke gewinnen an Bedeutung
Domaingrenzen werden zu Gunsten von vernetzten Information verschwimmen, das Vertrauen in Informationen damit letztlich auch gestärkt. Wird der Bogen zurück zu Social Web Komponenten geschlagen, so kann dies nur bedeuten, dass die Sozialisierung der Nutzer sich auch auf die Angebote übertragen wird. Kooperative Systeme und Netzwerke sind kollaborativ und nicht kompetitiv.

3. Von der Webseite zur Webpräsenz
Klassische Gatekeeper (z.B. GDS) und deren Geschäftsmodelle für Datendistribution werden an Bedeutung verlieren. Verantwortlich hierfür sind offene Standards, sowie die Demokratisierung der Reiseinformation.

4. Touristische Marken sind nicht mehr allein top-down steuerbar
Nutzergenerierte Inhalte und Bewertungen beeinflussen zunehmend das Vertrauen der Verbraucher in etablierte touristische Marken. Kunden konstruieren auf Basis von Kundenbewertungen und Gesprächen im Social Web Markenimage und Imaginationen von touristischen Produkten zunehmend selbst, gleichzeitig schwindet der Einfluss gezielter „top-down“ gesteuerter Markenführung.

5. Digitale (touristische) Informationen werden durch intelligente Endgeräte allgegenwärtig und intuitiv verfügbar
Touristen werden zukünftig touristische Informationen nicht nur vor und nach der Reise sondern vermehrt auch während der Reise konsumieren. Aber nicht nur die aktive Suche sondern auch das passive Finden touristischer Informationen wird sich verändern. Neue Arten des Erwerbs und der Nutzung von Informationen werden entstehen, die neue touristische Praktiken hervorbringen werden – Touristen werden in Zukunft dank mobiler digitaler Daten
anders reisen!

6. Vom GUI zum NUI – Bedürfnisorientierte User Interfaces
Konvergente Angebote erlauben in Zukunft eine geräteunabhängige Versorgung mit touristisch relevanten Informationen, die nicht aktiv gesucht, sondern bedürfnisorientiert angeboten werden. Die Orte der Information
werden zunehmend personalisiert (z.B. via Mobile-Apps). Semantische Technologie und bekannte Userprofile (z.B. über Facebook) ermöglichen eine gezielte Auswahl an Reisen und die Darstellung passgenauer Angebote, die den
Wünschen des Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechen.

7. Vom aktiven Suchen zum assoziierten Finden
Internetbrowser werden intelligent werden und das Verhalten seines Benutzers erlernen. Entsprechend dessen Präferenzen und Verhaltensweisen werden Informationen aggregiert und zusammengestellt. Nur so behält der
User einen Überblick über die eigentlich unüberschaubaren Menge an Daten. Die „Intelligenz“ des Zugangs speist sich aus zwei Quellen: technologischer Fortschritt wie zum Beispiel semantische Technologien (technologische Filter) sowie Filter und Vorauswahlen durch das Freundesnetzwerk (Soziale Filter).

8. Datenstrategien sind die Grundlage für den Online-Tourismus
Die Bereitstellung von Daten (Produkt- und Angebotsdaten) gewinnt entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette immer stärker an Bedeutung und entscheidet zukünftig über eine erfolgreiche Teilnahme am digitalen Marktgeschehen. Jeder Marktteilnehmer muss eine eigene Strategie entwickeln mit welchen Daten er in welchen Systemen bzw. bei welchen Vermittlern oder Marktplätzen er mit seinem Angebot vertreten sein möchte. Darüber hinaus müssen die Markteilnehmer in der Lage sein sich mit Blick auf die Bereitstellung der Daten flexibel
an die sich kontinuierlich verändernden Märkte anzupassen.

9. Das Social Web verändert die Tourismuswirklichkeit
Im Tourismusbereich führt das Social Web dazu, dass Konsumenten miteinander über touristische Leistungen sprechen und ihre eigenen Eindrücke zu touristischen Leistungsträgern im Internet veröffentlichen. Die nutzergenerierten Informationen zu touristischen Angeboten im Social Web machen das Angebot, d.h. die Qualität der touristischen Leistung (z.B. Hotel) transparent.

Soweit die Kurzform, hier findet ihr das komplette Ideacamp 2009 Thesenpapier als pdf zum Download.

Pressereise ONE BIG PARK SalzburgerLand

5. Juni 2009 von Inga

In der letzten Woche verbrachte ich drei abenteuerliche Tage in Österreich. Der Tourismusverband SalzburgerLand lud zur Pressereise und stellte sein Projekt ONE BIG PARK vor, das besonders Jugendliche und Sportfans anspricht. Der ONE BIG PARK bietet nämlich ein vielseitiges Angebot an Trendsportarten im Salzburger Land! Und die durfte ich selbst ausprobieren!

Im Hotel Eva Village in Saalbach Hinterglemm lernte ich bei einem Sektempfang und der Vorstellung des Projekts ONE BIG PARK alle Teilnehmer der Pressereise kennen. Wir waren eine internationale Truppe aus Ungarn, Dänen, Schweden, Tschechen und Österreichern und verstanden uns auf Anhieb. Beim Abendessen wurden neben Themen der Tourismusbranche auch munter darüber diskutiert, aus welchem Land das beste Bier stamme.

Doch schon am nächsten Morgen wurde es richtig ernst: Es ging zum River Tubing auf der Saalach. Nach ausführlicher Einweisung stürzten wir uns, gewappnet mit Reifen, Paddel und Schutzhelm, in die Fluten. Mit Karacho ging es sechs Kilometer den wilden Fluss hinunter.

Nach einer Stärkung auf der Lindlingalm wollten wir hoch hinaus. Und zwar auf bis zu vierzig Meter Höhe! Im Hochseilpark am Talschluss des Glemmtals, Österreichs größtem Hochseilpark, gab es nämlich verschiedenste Hindernisse von Baum zu Baum zu überwinden. Und nicht zuletzt die eigene Höhenangst.

Schließlich fuhren wir am Abend nach Leogang und genossen ein originelles Abendessen im Landhotel Rupertus, wo wir auch übernachteten.

Gestärkt wagten wir uns am folgenden Morgen an die nächste sportliche Herausforderung:  Mountainbiken im renommierten Bikepark Leogang. Bevor es jedoch ins Gelände ging, drehten die Anfänger unter uns ein paar Runden auf dem Übungsparcours, denn für diese Spezial-Mountainbikes ist schon die richtige Technik von Nöten. Anschließend ging es mit der Gondel auf den Hundstein, von dem aus mehrere Pisten wieder zurück ins Tal führten. Ein besonders aufregendes Erlebnis!

Zum Abschluss stand noch eine Runde Bogenschießen in Saalfelden auf dem Programm. Armmuskeln anspannen, volle Konzentration – und schon schossen die Pfeile durch den Jagdbogenparcours des Wilderer Alm Brandlhofs. Ich erlegte Hasen, Wildschweine und Bären. Aus Kunststoff, versteht sich.

Mein Fazit: Die SalzburgerLand Tourismus GmbH hat ein tolles Programm zusammengestellt und uns mit dem, was man in der Region alles erleben kann, beeindruckt. Auch die geschaffene Austauschplattform mit den anderen  Teilnehmern war sehr interessant für mich.

Ich bedanke mich bei den Veranstaltern für die einwandfreie Organisation und Betreuung. Diese aufregenden Tage im ONE BIG PARK werden mir in bester Erinnerung bleiben!

Susanne Dröse

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Fotos by Roland Haschka

Ideacamp 2009: Erstes Fazit

19. Mai 2009 von Uwe

Letzten Mittwoch war der Startschuss für das Ideacamp von Thomas Cook. Daniel Amersdorfer, Florian Bauhuber und Jens Oellrich von Tourismus Zukunft sowie Christian Kolb, Matthias Weckermann und Oliver Rengelshausen von Thomas Cook haben aus den Bewerbern zehn “Insider” ausgewählt, um drei Tage im Hotel Sentido San Blas auf Teneriffa über die Zukunft des (Online-) Tourismus zu diskutieren. Das Ergebnis in Form eines Thesenpapiers wird in den kommenden Wochen veröffentlicht, insofern möchte ich inhaltlich nicht vorgreifen. Fast genauso interessant wie die Inhalte fand ich die unterschiedlichen Sichtweisen und Horizonte der Teilnehmer, die sich durch die Impulsreferate während der ersten Stunden gezeigt haben:

  • Das Thema Semantik wurde von Roy Uhlmann und Thomas Fleck repräsentiert.
  • Die Sicht von Destinationen und Leistungsträgern haben Reinhard Lanner, Jörg Schlottke und die Kollegen von Tourismus Zukunft vertreten.
  • Theoretischer, wissenschaftlicher und visionärer Input kam von Oliver Puhe, Daniel Reza Schmeißer, Jochen Krisch und von Tourismus Zukunft.
  • Jochen hat als Branchenexperte auch die Fahne für den E-Commerce hochgehoben.
  • Welche Meinung Intermediäre haben, konnte man den Statements von Michael Grillhösl, Manuel Weinhold sowie von den Thomas Cook-Vertretern entnehmen.
  • Michael hat mit Daniel Reza Schmeißer gleichzeitig auch das Expertenteam zum Thema User Experience gebildet.
  • Durch die Erfahrung aus Escapio und TripsByTips sah ich mich bei den Intermediären, Destinationen und natürlich im Bereich Social Media zu Hause.

Nach den Impulsreferaten haben wir uns an der Strukturierung der Aufgabe versucht. Garnicht so einfach, schließlich gibt es verschiedene Sichtweisen auf den Prozess. Wir haben uns für die Prozesskette der Reiseinformation entschieden und darauf basierend in kleineren Gruppen weitergearbeitet. Nach knapp drei Tagen intensiver Diskussion (und mit intensiv meine ich wirklich intensiv, streckenweise wurde für die eine oder andere Richtung der Diskussion intensiv “gekämpft”) waren wir müde aber auch stolz, die Basis für ein Thesenpapier erarbeitet zu haben. Am Samstag nach 15 Uhr blieben dann noch knapp zwei Stunden für den Poolbereich des Hotels (meine Kollegen hatten am Montag bei der Rückkehr ins Büro eine andere Gesichtsbräune erwartet…).

Was habe ich mitgenommen? Viel Input für meine tägliche Arbeit, teils visionärer, teils aber auch handfester operativer Natur. Neue Kontakte zu sehr kompetenten Menschen aus der Branche. Die Gewissheit, dass wir mit TripsByTips auf dem richtigen Weg sind. Und last but not least auch eine Menge Spaß, denn ab dem Abendessen war noch genug Platz für das eine oder andere Glas Rioja :-). An dieser Stelle nochmals “Herzlichen Dank” an Thomas Cook für die Einladung und an Tourismus Zukunft für die Orga!

Hotelbewertungen: Quo vadis beim Tourismusbesprechungsraum von ncm in Ischgl

4. Mai 2009 von Uwe

Während Hotelbewertungen bei den Nutzern mittlerweile vollständig etabliert sind, werden sie in der Branche gelegentlich noch kontrovers diskutiert. Mike Mrazek von der Internetagentur ncm hatte die Idee, den Status Quo und die Zukunft von Hotelbewertungen mit Branchenkennern und Web 2.0-Experten aus Deutschland und Österreich zu diskutieren. Die Umsetzung erfolgte mit der Einladung zum “Tourismusbesprechungsraum” nach Ischgl. Mir hat die Veranstaltung großen Spaß gemacht, die wichtigsten Learnings daraus als Kurzzusammenfassung:

  • Die Generierung von Hotelbewertungen ist ein must have für Hotels.
  • Hotels müssen Gäste zu Hotelbewertungen auffordern. ncm bietet mit dem Bewertungsassistenten eine schlüsselfertige Lösung für Hotels.
  • Empfehlungen von Gästen auf der eigenen Hotelseite sind ein gutes Marketingtool für Hotels. TripsByTips fokussiert sich ausschließlich auf Empfehlungen. Das Hotelwidget für Hotels ist unsere Antwort darauf.
  • Hotelbewertung goes Social Media. Hotels müssen es schaffen, durch zufriedene Gäste in Facebook und auf Twitter wahrgenommen zu werden. Auch hierbei hilft TripsByTips (alle Empfehlungen werden bei Twitter veröffentlicht, Facebook User veröffentlichen ihre Hotelempfehlung mit einem Klick in ihrem Facebook-Newsfeed.
  • Neben den Gästen müssen auch Mitarbeiter in das Social Marketing eingebunden werden.
  • Tourismusmarketing durch Agenturen geht nicht ohne Leidenschaft und Engagement vor Ort.

Parallel zu den Diskussionsrunden hat Mike ein großartiges Programm für uns zusammengestellt: Brotzeit im Bergrestaurant Alpenhaus Ischgl, Dinner im Gourmetrestaurant Stüva Ischgl vom Hotel Yscla Ischgl, After-Work-Party im Club Pacha Ischgl (Dank einer kleinen Grippe leider ohne mich) und Tickets für das Kylie Minogue Konzert zum Ischgl Saisonabschluss. Nach dem Wochenende war klar, warum ein Ischgl Urlaub ein wirklich besonderes Erlebnis ist und wieso der Claim “Relax if you can” perfekt passt.

Herzlichen Dank also an Mike für die Einladung, Stefan Niemeyer für die Moderation, Tourismuszukunft (Florian als Ersatz für Daniel, der leider krank geworden ist - gute Besserung!) für die Organisation, allen Teilnehmern für die Diskussion sowie unseren Event Fotograf Doris Wild für die tollen Bilder:

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TripsByTips mit Hotelwidget bei Top International in Hamburg

24. April 2009 von Gereon

Am Montag und Dienstag waren Uwe und ich zur Hauptversammlung von Top International Hotels und VCH-Hotels im Baseler Hof in Hamburg eingeladen. Wir haben dort unser Hotelwidget vorgestellt, mit dem Hotels Gästebewertungen auf ihrer eigenen Internetseite sammeln können. Die Resonanz auf Uwes Vortrag war sehr gut, innerhalb von wenigen Minuten war die Liste für die 15-minütigen Workshops mit mir am nächsten Tag voll. Insgesamt eine sehr gut organisierte und wirklich gelungene Veranstaltung.

P.S.: Das Hotelwidget richtet sich grundsätzlich an alle Hoteliers. Interesse? Hier gibt es mehr Informationen zum Hotelwidget

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Auf Reise: Die nächsten Termine

16. April 2009 von Uwe

On the road again, im zweiten Quartal bin ich ordentlich unterwegs für TripsByTips. Eine schöne Gelegenheit, um alte Bekannte zu treffen oder neue Gesichter kennenzulernen. Insofern freue ich mich über jeden Ping von Euch für ein Treffen. Und das sind die anstehenden Termine:

TripsByTips auf der ITB 2009 Berlin - wir sehen uns?

6. März 2009 von Uwe

In den letzten Wochen kam das bloggen ein wenig zu kurz, tut mir leid. Wir waren ziemlich beschäftigt mit der Vorbereitung zu ITB 2009, die kommende Woche in Berlin startet. Wir kommunizieren dort ein paar schicke Neuerungen, insbesondere zu Facebook, Widgets und Contentintegrations bei Partnern werde ich Euch nach der Messe mehr erzählen können. Wer einen von uns treffen möchte, hat mehrere Gelegenheiten:

  1. Bei der Award Night des Travel Industry Clubs am Dienstagabend (Gesa und ich sind da)
  2. Auf dem PhoCusWright Bloggers Summit (PhoCusWright ITB 2009) am Mittwoch und Donnerstag (Gesa und ich sind da)
  3. Bei der Pressekonferenz des V.I.R. am Donnerstagvormittag (Ich bin da)
  4. Während der gesamten Messe am Stand unserer “Schwesterfirma” Escapio (Plattform für Selected Hotels wie Romantische Hotels, Luxushotels oder Designhotels) in Halle 8.1, Stand 120 (ganz viele von uns sind da :-)
  5. Oder auf einem von 128 (yeah!) Terminen, die die Teams von Escapio und TripsByTips auf der Messe vereinbart haben. Das wird ein echter Marathon…

Wer Zeit und Lust auf ein Treffen hat, melde sich einfach bei mir - ein paar Slots sind noch frei :-). CU!

Eichstätt Tourismuscamp 2009

26. Januar 2009 von Uwe

Von Freitagabend bis Sonntag fand das zweite Tourismuscamp Eichstätt (Tourismuscamp09) statt. Geschätzte 90 Touristiker waren angereist, um sich über Neuigkeiten im Tourismus auszutauschen. Inhaltliche Schwerpunkte waren Themen rund um das Social Web wie Qualitätssicherung in Reisecommunities, Facebookapplications im Tourismus, Semanticweb oder Twitter im Städtetourismus.
Nach dem Tourismuscamp08 und dem Castlecamp Kaprun war das für mich die dritte Veranstaltung dieser Art. Mir hat das Wochenende großen Spaß gemacht, insbesondere das Networking hat prima funktioniert. Die Organisatorische Vorbereitung war perfekt, von Twitterwall über sehr feines Catering (allen Sponsoren-Kollegen sei Dank) bis zum Livestream haben die Veranstalter von Tourismuszukunft und der Uni Eichstätt an alles gedacht.

Wie bei jeder guten Veranstaltung gab es aber auch in Eichstätt Kleinigkeiten, die man im nächsten Jahr vielleicht verbessern könnte. Der Raum A ließ wegen seiner Größe und der festen Reihenbestuhlung keine rechte Barcampatmosphäre aufkommen. Auch das Konzept des Livestreams und die damit verbundene Notwendigkeit, alle Diskussionssbeiträge über ein Mikrofon sprechen zu müssen, hat Geschwindigkeit und Spontanität aus der Veranstaltung genommen. Das aus meiner Sicht wichtigste Verbesserungspotential betrifft die Einladung der Gäste. Online ist alles getan worden, was man tun kann, die bekannten engagierten Vorkämpfer der Branche waren da (aber auch nicht alle, zum Beispiel Peter Eich, Markus Schwankl oder Martin Schobert habe ich vermisst). Nach drei Tourismusbarcamps innerhalb von 12 Monaten könnte allerdings noch mehr frisches Know How in Form von frischen Köpfen gut tun, welches da draußen zweifelsfrei vorhanden ist, aber nicht in ausreichendem Maße und mit Engagement vor Ort war. Ich denke, dass man durch gezielte Anwerbung von Innovatoren Vielfalt und Qualität der Sessions nochmals verbessern könnte. Der Ansatz mag nicht ungefährlich sein, könnte es doch dazu führen, von der Barcampidee mehr in Richtung Konferenz zu gehen. Das lässt sich denke ich aber trotzdem steuern, zum Beispiel in Form von zwei Keynotespeakern. Zum Zweiten müssen mehr Leistungsträger und Destinationen die Chance nutzen, sich über ein Barcamp fortzubilden. Eventuell muss man Verbände wie die DZT oder den DEHOGA  einbinden, hier könnte Offlinemarketing helfen. Insgesamt muss das Tourismuscamp aus meiner Sicht den Kreis der Teilnehmer zukünftig verstärkt auch außerhal des Social Web rekrutieren. Mich würde die Meinung der anderen Teilnehmer dazu interessieren, wie seht ihr das?
Mein Fazit: trotz des dargestellten Verbesserungspotentials eine tolle Veranstaltung, ich bin 2010 wieder dabei!

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