Was auch immer

RuhrUndercover erfolgreich gestartet

28. Januar 2010 von Claudia

RuhrUndercover, was sich nach einer neuen Folge des Tatort-Klassikers mit Horst Schimanski anhört, ist der neue Online-Reiseführer für das Ruhrgebiet. Auf Initiative der Städte Dortmund und Bochum, die diese Idee mit Tourismuszukunft erarbeitet haben sowie der technischer Unterstützung von TripsByTips  konnte das Portal für Insidertipps in der Kulturhauptstadtregion letzten Freitag online gehen. Heute findet man auf RuhrUndercover schon über 500 Geheimtipps für die ganze Region. Ein toller Start finden wir und sind auch ein bisschen stolz, dass wir mit unsrem Know-how und dem technischen Support die Umsetzung ermöglich haben.
Hier die aktuelle Pressemitteilung zum Projekt RuhrUndercover:

RuhrUndercover: Der neue Online-Reiseführer für das Ruhrgebiet
TripsByTips und IC-Tourismus setzen Pilotprojekt in der Kulturhauptstadt 2010 um

RuhrUndercover heißt der neue Online-Reiseführer für das Ruhrgebiet mit den besten Insidertipps aus der Region. Für das Pilotprojekt konnten die Initiatoren auf bewährte Technologien der TripsByTips GmbH aus Berlin zurückgreifen. Die Betreiber des gleichnamigen Online-Reiseführer haben das Projekt auf Basis bereits bewährter Funktionalitäten realisiert.
Das Timing stimmt: Zum Start des Kulturhauptstadtjahrs launchen die Bochum Marketing GmbH und DORTMUNDtourismus RuhrUndercover, den Online-Reiseführer für das gesamte Ruhrgebiet. Unter http://www.ruhrundercover.de wird man nicht nur die vielen Geheimtipps und kulturellen Highlights der Region finden, RuhrUndercover soll auch eine Plattform für Entdecker des Ruhrgebiets werden, die ihre persönlichen Tipps einstellen und Freunden weiterempfehlen können.
Die Umsetzung von RuhrUndercover erfolgte zum einen durch die Agentur für digitales Tourismusmarketing IC-Tourismus sowie durch TripsByTips, die die Programmierung übernommen haben. Mit der Umsetzung von RuhrUndercover unterstreicht TripsByTips seine Position als innovativer Dienstleister in der Tourismusbranche. „Durch die Nutzung unserer bestehenden Softwarelösungen für den Tourismus konnten wir RuhrUndercover kosteneffizient umsetzen, ohne an den Funktionalitäten sparen zu müssen“ so Uwe Frers, Geschäftsführer von TripsByTips.

Funktionieren Empfehlungen auf social networks? Eine Umfrage per Video.

20. Januar 2010 von Uwe

Mein erster Urlaub ging nach Bad Tölz, mein Vater hatte den Tipp für ein Hotel von einem Kollegen bekommen. Die Mundpropaganda vergangener Tage ging meistens von einem Mensch zum Anderen. Das dahin liegende Grundprinzip, nämlich Glaubwürdigkeit und Vertrauen, hat sich auch im Zeitalter von Socialmedia nicht verändert. Hinzugekommen ist jedoch eine entscheidende Komponente: Eine über Facebook oder TripsByTips kommunizierte Empfehlung erreicht nicht nur einen sondern sehr viele Empfänger, die Kraft der Empfehlung wird damit um ein Vielfaches multipliziert. Soweit die Theorie. Wie Urlauber auf der Straße das sehen, haben wir letztes Wochenende in Berlin gefragt.

Tourismuscamp 2010 Eichstätt: Wer fährt dort hin? Das Video…

18. Januar 2010 von Uwe

Am kommenden Wochenende findet in Eichstätt das dritte Tourismuscamp statt. Für Insider längst eine Institution, lässt der Veranstaltungstitel bei den Menschen auf der Straße zumindest einen gewissen Interpretationsspielraum zu. Wer dort erwartet werden würde, haben wir am Wochenende in Berlin erfragt. Das Ergebnis der Umfrage gibt es hier zu sehen ….

Snowboarden in Berlin: Extreme Carving im Mauerpark

11. Januar 2010 von Uwe

Klassische Snowboard-Locations wie Zell am See, Alpenregion Bludenz, Tegernsee-Schliersee oder Tirol müssen sich warm anziehen. Denn seit gestern ist klar: der neue wirkliche Snowboard-Hot Spot heißt Berlin. Im Rahmen des ersten „Berlin Snowboard Day“ haben Jan und Gereon in spektakulären Stunts gezeigt, dass sich der Berliner Mauerpark perfekt als Snowboard-Area eignet. Hier die Beweisbilder:1-1.jpg

Lockeres Cruisen zum warm werden

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Frontside Turn in front of Fernsehturm

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Boarden im Mauerpark - guckst du hier.

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Urban Frontloop über Mörderobstacle

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Baukrangrind to Frontloop

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Sauber auf der Kante – Jan der Carvingspezialist

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Hauptstadt ExtremeCarving Laydown

Bitte Aufwachen: Social Media im Tourismus

20. November 2009 von Uwe

Über die Sinnhaftigkeit von Social Media im Tourismus wird kontrovers diskutiert. Am Mittwochabend habe ich auf einer Veranstaltung des Travel Industry Clubs zum Thema “Medienlandschaft und Kommunikationswege sind im Umbruch” Zitate eines Panelteilnehmers gehört wie “Facebook ist völlig überbewertet - oder erinnert sich heute noch jemand an Second Life?” (sinngemäß). Ich bin immer wieder überrascht, dass über das “Macht Social Media Sinn?” oder “Ist Social Media nur ein temporäres Phänomen?” überhaupt noch diskutiert wird. 100 Millionen Log Ins pro Tag bei Facebook sind Fakt, die Konsumenten entscheiden über ihre Mediennutzung, darüber brauchen wir nicht mehr zu diskutieren. Und genau diese Nutzung von Medien hat sich in den letzten fünf Jahren nachhaltig verändert, dieser Prozess wird sich in den kommenden fünf Jahren mit unveränderter Geschwindigkeit (oder sogar noch schneller) fortsetzen.

Umso wichtiger finde ich es, nicht über das “Ob” zu diskutieren, sondern über die Auswirkungen auf die Anbieter im Tourismus, vom kleinen Hotel bis zum multinationalen Reiseveranstalter. Aus meiner Sicht waren vor 10 Jahren zwei Gründe für den Erfolg einer standardisierten touristischen Leistung (z.B. Ferienhotelerie) entscheidend: Werbe- und Vertriebsdruck. Die wirkliche Qualität der Leistung konnte der Kunde vorab kaum prüfen. Heute sieht die Welt anders aus. In der ersten Phase der Revolution (versteht mich nicht falsch, aber ich glaube wirklich daran, dass sich die Medien und damit auch die Werbetreibenden am Beginn einer gigantischen Umwälzungsphase befinden) haben Kunden Informationen im Internet bekommen, um vorab zu prüfen, wie es vor Ort wirklich aussieht. Ob das Strandhotel wirklich am Strand und nicht direkt neben dem Flughafen liegt, lässt sich über Hotelbewertungen, Google Maps, You Tube und Flickr innerhalb von drei Minuten prüfen. Die zweite Phase wurde mit Social Media eingeläutet. Negative, aber auch positive Kommentare z.B. zu einem Hotel, werden jetzt nicht nur unter Freunden beim gemeinsamen Kochabend ausgetauscht, sondern über Facebook (sehr wichtig) und Twitter (zumindest ernst zu nehmen) 100 oder 1.000 fach gestreut. Kunden werden zu “Medien” und damit im Besten Fall zu Werbeträgern, aber im Falle von Enttäuschung auch zu Kritikern (diese Rolle haben werbefinanzierte Medien nicht immer umfassend wahrgenommen).

Märkte sind Gespräche. Das war früher so und das wird auch so bleiben. Während die Gespräche allerdings früher im kleinen Kreis stattfanden, werden Gespräche heute über Social Media breit gestreut. Und sie sind extrem glaubhaft, weil der soziale Filter “Freunde” dazu kommt. Und genau damit müssen wir uns auseinandersetzen. Im ersten Schritt durch Zuhören, im zweiten Schritt durch individuelle Reaktionen und im dritten Schritt durch aktives “Mitmachen”.

Die Diskussion wird weiter gehen. Im Markt und bei entsprechenden Veranstaltungen. Wenn ich Dirk Bremer, Präsident des Travel Industry Clubs, am Mittwochabend nach der Diskussion richtig verstanden habe, wird dieses Thema zukünftig im Travel Industry Club ein höheres Gewicht bekommen. Das freut mich sehr, denn hier sind die Schwergewichte des Tourismus wie sonst nirgends vereint.

Am Ende möchte ich quasi als Praxisbeispiel noch eine Mail puplizieren, die ein Freund aus Kanada heute Nacht in einen kleinen Verteiler geschickt hat. Der Inhalt spricht für sich selbst:

Betreff: a great social media story

Dear all,

Heard a great story from a guy that I met at an event today – he is an investor that comes Vancouver regularly and 6 months ago he stayed at the Sutton hotel, had a bad experience and tweeted about it. The Opus hotel (a nice boutique hotel for all non-Vancouverians) reached out to him after they saw the tweet and offered him a free night at the hotel. He accepted, liked the experience and has now been a loyal customer with the Opus hotel for 6 months leaving several thousand dollars at that place. This is certainly not the usual social media story but everybody should think about.
how to use (weak) signals in the social media stream to target new customers in a scalable way – if you find a targeted, low-cost way to approach customers with an offer the moment they are most open to it, you could see some incredible conversion rates.

Food for thoughts for everybody…

Ideacamp 2009: Neun Thesen zur Zukunft des eTourismus

22. Juli 2009 von Uwe

Vom 13. bis 16. Mai fand auf Teneriffa das von Thomas Cook und Tourismuszukunft initiierte Ideacamp statt. 16 Experten (Daniel Amersdorffer, Florian Bauhuber, Thomas Fleck, Michael Grillhösl, Christian Kolb, Jochen Krisch, Reinhard Lanner, Jens Oellrich, Oliver Puhe, Dr. Oliver Rengelshausen, Jörg Schlottke, Daniel R. Schmeisser, Roy Uhlmann, Matthias Weckermann, Manuel Weinhold und ich) haben versucht, die Zukunft des eTourismus in neun Thesen zu formulieren. Die Ausarbeitung im Nachgang war zeitintensiver als erwartet, um so mehr freue ich mich, dass das Thesenpapier nun fertig und online ist.

Ich habe zu jeder der neun Thesen einen Ausschnitt aus der Erklärung herauskopiert:

1. Touristische Intermediäre werden sich nachhaltig verändern.
Durch die wachsende Bedeutung des Social Web erhalten touristische Leistungsträger zunehmend direkten Zugang zu den Nachfragern. Konsumenten haben auf den Web2.0 Plattformen die Möglichkeit aktiv Informationen nachzufragen und ihren Informationsbedarf abzubilden. Dies bedingt eine Veränderung der Aufgaben
von Intermediären im Tourismus.

2. Kooperative Systeme und Netzwerke gewinnen an Bedeutung
Domaingrenzen werden zu Gunsten von vernetzten Information verschwimmen, das Vertrauen in Informationen damit letztlich auch gestärkt. Wird der Bogen zurück zu Social Web Komponenten geschlagen, so kann dies nur bedeuten, dass die Sozialisierung der Nutzer sich auch auf die Angebote übertragen wird. Kooperative Systeme und Netzwerke sind kollaborativ und nicht kompetitiv.

3. Von der Webseite zur Webpräsenz
Klassische Gatekeeper (z.B. GDS) und deren Geschäftsmodelle für Datendistribution werden an Bedeutung verlieren. Verantwortlich hierfür sind offene Standards, sowie die Demokratisierung der Reiseinformation.

4. Touristische Marken sind nicht mehr allein top-down steuerbar
Nutzergenerierte Inhalte und Bewertungen beeinflussen zunehmend das Vertrauen der Verbraucher in etablierte touristische Marken. Kunden konstruieren auf Basis von Kundenbewertungen und Gesprächen im Social Web Markenimage und Imaginationen von touristischen Produkten zunehmend selbst, gleichzeitig schwindet der Einfluss gezielter „top-down“ gesteuerter Markenführung.

5. Digitale (touristische) Informationen werden durch intelligente Endgeräte allgegenwärtig und intuitiv verfügbar
Touristen werden zukünftig touristische Informationen nicht nur vor und nach der Reise sondern vermehrt auch während der Reise konsumieren. Aber nicht nur die aktive Suche sondern auch das passive Finden touristischer Informationen wird sich verändern. Neue Arten des Erwerbs und der Nutzung von Informationen werden entstehen, die neue touristische Praktiken hervorbringen werden – Touristen werden in Zukunft dank mobiler digitaler Daten
anders reisen!

6. Vom GUI zum NUI – Bedürfnisorientierte User Interfaces
Konvergente Angebote erlauben in Zukunft eine geräteunabhängige Versorgung mit touristisch relevanten Informationen, die nicht aktiv gesucht, sondern bedürfnisorientiert angeboten werden. Die Orte der Information
werden zunehmend personalisiert (z.B. via Mobile-Apps). Semantische Technologie und bekannte Userprofile (z.B. über Facebook) ermöglichen eine gezielte Auswahl an Reisen und die Darstellung passgenauer Angebote, die den
Wünschen des Kunden mit hoher Wahrscheinlichkeit entsprechen.

7. Vom aktiven Suchen zum assoziierten Finden
Internetbrowser werden intelligent werden und das Verhalten seines Benutzers erlernen. Entsprechend dessen Präferenzen und Verhaltensweisen werden Informationen aggregiert und zusammengestellt. Nur so behält der
User einen Überblick über die eigentlich unüberschaubaren Menge an Daten. Die „Intelligenz“ des Zugangs speist sich aus zwei Quellen: technologischer Fortschritt wie zum Beispiel semantische Technologien (technologische Filter) sowie Filter und Vorauswahlen durch das Freundesnetzwerk (Soziale Filter).

8. Datenstrategien sind die Grundlage für den Online-Tourismus
Die Bereitstellung von Daten (Produkt- und Angebotsdaten) gewinnt entlang der gesamten touristischen Wertschöpfungskette immer stärker an Bedeutung und entscheidet zukünftig über eine erfolgreiche Teilnahme am digitalen Marktgeschehen. Jeder Marktteilnehmer muss eine eigene Strategie entwickeln mit welchen Daten er in welchen Systemen bzw. bei welchen Vermittlern oder Marktplätzen er mit seinem Angebot vertreten sein möchte. Darüber hinaus müssen die Markteilnehmer in der Lage sein sich mit Blick auf die Bereitstellung der Daten flexibel
an die sich kontinuierlich verändernden Märkte anzupassen.

9. Das Social Web verändert die Tourismuswirklichkeit
Im Tourismusbereich führt das Social Web dazu, dass Konsumenten miteinander über touristische Leistungen sprechen und ihre eigenen Eindrücke zu touristischen Leistungsträgern im Internet veröffentlichen. Die nutzergenerierten Informationen zu touristischen Angeboten im Social Web machen das Angebot, d.h. die Qualität der touristischen Leistung (z.B. Hotel) transparent.

Soweit die Kurzform, hier findet ihr das komplette Ideacamp 2009 Thesenpapier als pdf zum Download.

Ideacamp 2009: Erstes Fazit

19. Mai 2009 von Uwe

Letzten Mittwoch war der Startschuss für das Ideacamp von Thomas Cook. Daniel Amersdorfer, Florian Bauhuber und Jens Oellrich von Tourismus Zukunft sowie Christian Kolb, Matthias Weckermann und Oliver Rengelshausen von Thomas Cook haben aus den Bewerbern zehn “Insider” ausgewählt, um drei Tage im Hotel Sentido San Blas auf Teneriffa über die Zukunft des (Online-) Tourismus zu diskutieren. Das Ergebnis in Form eines Thesenpapiers wird in den kommenden Wochen veröffentlicht, insofern möchte ich inhaltlich nicht vorgreifen. Fast genauso interessant wie die Inhalte fand ich die unterschiedlichen Sichtweisen und Horizonte der Teilnehmer, die sich durch die Impulsreferate während der ersten Stunden gezeigt haben:

  • Das Thema Semantik wurde von Roy Uhlmann und Thomas Fleck repräsentiert.
  • Die Sicht von Destinationen und Leistungsträgern haben Reinhard Lanner, Jörg Schlottke und die Kollegen von Tourismus Zukunft vertreten.
  • Theoretischer, wissenschaftlicher und visionärer Input kam von Oliver Puhe, Daniel Reza Schmeißer, Jochen Krisch und von Tourismus Zukunft.
  • Jochen hat als Branchenexperte auch die Fahne für den E-Commerce hochgehoben.
  • Welche Meinung Intermediäre haben, konnte man den Statements von Michael Grillhösl, Manuel Weinhold sowie von den Thomas Cook-Vertretern entnehmen.
  • Michael hat mit Daniel Reza Schmeißer gleichzeitig auch das Expertenteam zum Thema User Experience gebildet.
  • Durch die Erfahrung aus Escapio und TripsByTips sah ich mich bei den Intermediären, Destinationen und natürlich im Bereich Social Media zu Hause.

Nach den Impulsreferaten haben wir uns an der Strukturierung der Aufgabe versucht. Garnicht so einfach, schließlich gibt es verschiedene Sichtweisen auf den Prozess. Wir haben uns für die Prozesskette der Reiseinformation entschieden und darauf basierend in kleineren Gruppen weitergearbeitet. Nach knapp drei Tagen intensiver Diskussion (und mit intensiv meine ich wirklich intensiv, streckenweise wurde für die eine oder andere Richtung der Diskussion intensiv “gekämpft”) waren wir müde aber auch stolz, die Basis für ein Thesenpapier erarbeitet zu haben. Am Samstag nach 15 Uhr blieben dann noch knapp zwei Stunden für den Poolbereich des Hotels (meine Kollegen hatten am Montag bei der Rückkehr ins Büro eine andere Gesichtsbräune erwartet…).

Was habe ich mitgenommen? Viel Input für meine tägliche Arbeit, teils visionärer, teils aber auch handfester operativer Natur. Neue Kontakte zu sehr kompetenten Menschen aus der Branche. Die Gewissheit, dass wir mit TripsByTips auf dem richtigen Weg sind. Und last but not least auch eine Menge Spaß, denn ab dem Abendessen war noch genug Platz für das eine oder andere Glas Rioja :-). An dieser Stelle nochmals “Herzlichen Dank” an Thomas Cook für die Einladung und an Tourismus Zukunft für die Orga!

Hotelbewertungen: Quo vadis beim Tourismusbesprechungsraum von ncm in Ischgl

4. Mai 2009 von Uwe

Während Hotelbewertungen bei den Nutzern mittlerweile vollständig etabliert sind, werden sie in der Branche gelegentlich noch kontrovers diskutiert. Mike Mrazek von der Internetagentur ncm hatte die Idee, den Status Quo und die Zukunft von Hotelbewertungen mit Branchenkennern und Web 2.0-Experten aus Deutschland und Österreich zu diskutieren. Die Umsetzung erfolgte mit der Einladung zum “Tourismusbesprechungsraum” nach Ischgl. Mir hat die Veranstaltung großen Spaß gemacht, die wichtigsten Learnings daraus als Kurzzusammenfassung:

  • Die Generierung von Hotelbewertungen ist ein must have für Hotels.
  • Hotels müssen Gäste zu Hotelbewertungen auffordern. ncm bietet mit dem Bewertungsassistenten eine schlüsselfertige Lösung für Hotels.
  • Empfehlungen von Gästen auf der eigenen Hotelseite sind ein gutes Marketingtool für Hotels. TripsByTips fokussiert sich ausschließlich auf Empfehlungen. Das Hotelwidget für Hotels ist unsere Antwort darauf.
  • Hotelbewertung goes Social Media. Hotels müssen es schaffen, durch zufriedene Gäste in Facebook und auf Twitter wahrgenommen zu werden. Auch hierbei hilft TripsByTips (alle Empfehlungen werden bei Twitter veröffentlicht, Facebook User veröffentlichen ihre Hotelempfehlung mit einem Klick in ihrem Facebook-Newsfeed.
  • Neben den Gästen müssen auch Mitarbeiter in das Social Marketing eingebunden werden.
  • Tourismusmarketing durch Agenturen geht nicht ohne Leidenschaft und Engagement vor Ort.

Parallel zu den Diskussionsrunden hat Mike ein großartiges Programm für uns zusammengestellt: Brotzeit im Bergrestaurant Alpenhaus Ischgl, Dinner im Gourmetrestaurant Stüva Ischgl vom Hotel Yscla Ischgl, After-Work-Party im Club Pacha Ischgl (Dank einer kleinen Grippe leider ohne mich) und Tickets für das Kylie Minogue Konzert zum Ischgl Saisonabschluss. Nach dem Wochenende war klar, warum ein Ischgl Urlaub ein wirklich besonderes Erlebnis ist und wieso der Claim “Relax if you can” perfekt passt.

Herzlichen Dank also an Mike für die Einladung, Stefan Niemeyer für die Moderation, Tourismuszukunft (Florian als Ersatz für Daniel, der leider krank geworden ist - gute Besserung!) für die Organisation, allen Teilnehmern für die Diskussion sowie unseren Event Fotograf Doris Wild für die tollen Bilder:

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Zweite Finanzierungsrunde von TripsByTips

5. April 2009 von Uwe

TripsByTips hat sich den letzten Monaten sehr gut entwickelt. Wenn man das erste Quartal 2009 mit dem vierten Quartal 2008 vergleicht, sprechen die Zahlen eine deutliche Sprache: Unique Visitors + 69%, neue Mitglieder + 162%, neuer User Generated Content + 102 %, Umsatz + 104%, alle Kurven zeigen ordentlich nach oben. Grund genug für unsere bestehenden Investoren (Burda Digital Ventures und w media ventures), im Rahmen einer zweiten Finanzierungsrunde erneut in TripsByTips zu investieren. Ich bin glücklich über das Erreichte und freue mich sehr über das Vertrauen von Burda und w media ventures.

Zeitgleich zum Investment bei TripsByTips haben sich Burda und w media ventures auch bei Escapio beteiligt. Bei Escapio war ich bislang Alleingesellschafter, das 12-köpfige Team hat in den letzten vier Jahren ein Buchungsportal mit den schönsten Hotels der Welt (handverlesen!) gebaut. Escapio vermittelt 3.000 Hotels aus 21 Ländern in drei Sprachen an anspruchsvolle Individualreisende. Durch die Vereinheitlichung der Gesellschafterstrukturen können wir die Geschäftsfelder der beiden Unternehmen jetzt sehr eng verzahnen. Am Ende der nachfolgenden Pressemeldung hat das Harald von Burda sehr schön auf den Punkt gebracht, lest einfach selbst:

Burda Digital Ventures investiert in Escapio und TripsByTips
Hohes Potenzial liegt in enger Zusammenarbeit der beiden Unternehmen

Das Berliner Unternehmen Escapio hat die Beteiligungsgesellschaft von Hubert Burda Media, Burda Digital Ventures, sowie das kanadische Unternehmen w media ventures als Investoren gewonnen. Die Kapitalgeber steigen mit einer signifikanten Minderheit ein, über die Summe wurde Stillschweigen vereinbart. Gleichzeitig erhöhen Burda und w media ventures im Rahmen einer zweiten Finanzierungsrunde ihre Anteile an TripsByTips. Mit den Transaktionen wurde eine einheitliche Gesellschafterstruktur in beiden Unternehmen geschaffen, um die touristischen Geschäftsfelder von Escapio und TripsByTips eng verzahnen zu können.

Escapio ist das Buchungsportal für besondere, handverlesene Hotels. Die Auswahl der Hotels unterliegt strengen Kriterien wie außergewöhnlicher Atmosphäre, Lage oder Ausstattung. Bislang wurden 3.000 Unterkünfte unter Vertrag genommen. Escapio steht für Qualität und bietet anspruchsvoll Reisenden Zeitersparnis und Sicherheit bei der Suche nach dem individuell passenden Hotel. Provisionszahlungen der Hotels für vermittelte Buchungen bilden das Geschäftsmodell. Das Unternehmen aus Berlin wurde 2004 von Uwe Frers gegründet und beschäftigt 12 Mitarbeiter.

TripsByTips ist der Online-Reiseführer mit den besten Empfehlungen von Reisenden. Seit dem Start im Mai 2007 haben die Mitglieder über 40.000 Tipps veröffentlicht. Werbung, Preferred Partnerships mit Destinationen und Transaktionsschnittstellen zu Anbietern von touristischen Leistungen bilden das Geschäftsmodell. Das Unternehmen aus Berlin wurde im Juni 2006 von Uwe Frers und Boris Wertz gegründet und beschäftigt sieben Mitarbeiter.

Harald Ebrecht, zuständiger Investment Direktor bei Burda: „Nur wer den gesamten Prozess von Information über Transaktion und Bewertung bis hin zum Reminder für die nächste Reise kontrolliert, wird langfristig im Online-Tourismus erfolgreich agieren. TripsByTips generiert  Informationen, Escapio Transaktionen, durch die enge Verzahnung beider Geschäftsmodelle sehen wir hohes Potential, Kunden zu binden und damit Reisende in allen Phasen kosteneffizient erreichen zu können.“

ITB 2009 Bilder von TripsByTips

16. März 2009 von Uwe

Wie gestern versprochen, folgen nun ein paar Impressionen von unserer Arbeit auf der ITB 2009. Wir waren zu Acht auf der Messe und haben alleine mit TripsByTips satte 115 Termine geschafft (yeah - das waren am Ende noch mehr als ursprünglich geplant!). Unsere Homebase am Morgen und am Abend war der Stand von Escapio, die eigentlichen Termine fanden aber meistens bei den Partnern statt. Und los geht’s…:

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