ITB 2009: meine persönlichen Eindrücke
15. März 2009 von Uwe
Vor vier Stunden hat die ITB 2009 ihre Tore geschlossen, hier meine Eindrücke in Stichworten:
- Twitter, Facebook und XING zum Trotze, Messen machen Sinn. Man lernt neue Menschen und Meinungen kennen, trifft virtuelle Bekannte real und erhält jede Menge Inspiration.
- Die Kosten-/Nutzen-Relation von Messen für den Consumerbereich sehe ich kritisch. Nur der B2B-Bereich rechtfertigt den Aufwand und die damit erzeugten Kosten.
- Die Stimmung in der Branche ist konzentriert, aber noch gut. Ich bin überzeugt, dass wir die Auswirkungen der Krise auf dieser ITB noch nicht gespürt haben. Die ITB 2010 wird härter.
- Die Entscheider im Destinationsmarketing haben verstanden, dass Social Media der Schlüssel für zukünftige Erfolge sein wird. Sie wissen nur noch nicht alle, WIE sie das Thema angehen sollen. Wir hatten viele gute Gespräche dazu, unsere Lösungen rund um Widgets, Facebook und Prefered Partnerships konnten überzeugen.
- Bei den klassischen Hotelbuchungsportalen rennt Booking gerade allen anderen davon, HRS und Hotel.de müssen sich warm anziehen.
- Die Vermarktung von touristischen Angeboten nach Themen bzw. Leidenschaften, wie wir es beispielsweise bei Escapio mit Hotels machen, ist eine Chance, Produkte mit stabilen Preisen zu verkaufen.
- Ich habe mehrere Anbieter getroffen, die mit einfachen Nischenprodukten gutes Geld verdienen. Der Schlüssel liegt in der Einfachheit und im klar kommunizierbaren Nutzen für die Kunden. Weniger ist oft mehr.
- Hinter jeder guten Idee muss eine gute Geschichte stehen. Das erleichtert die Vermarktung deutlich.
- Amerikaner können einfach besser inszenieren. Siehe PhoCusWright-Kongress (#ITB09) im Vergleich zum Travel Industry Award.
- TripsByTips ist hinsichtlich Technik, Content und Vermarktung sehr weit vorne. Ich bin stolz darauf, was das Team in den letzten 12 Monaten realisiert hat (by the way: Bilder vom Team auf der Messe folgen morgen).
